Unmittelbar über dem Genital
Ich bin der Andy, 27 Jahre alt und komme aus Würzburg. Mit meinem Kumpel Marco und meinem Bruder Markus bin ich gerade dabei unser frisch gegründetes Label „denada“ aufzubauen. Meine Aufgaben dort sind Illustrationen für T-Shirts, Plakate usw., sowie das Produzieren von Figürchen aus Kunststoff. Am besten schaut ihr einfach mal bei denada.de vorbei und seht selbst was wir da so alles treiben.
Hast du auch andere Hobbies, außer dem wildem Bilderwechsel?
Die Zeit, die mir neben dem kreativen Schaffen bleibt, verbringe ich meistens mit meiner Freundin und Freunden, mit Feiern, Sport und Schabernack.
Was ist Deine Grafikdesign Richtung? Wie würdest Du Deinen Stil bezeichnen?
Angefangen habe ich als Kind mit Zeichnungen, Aquarellen und habe später einige andere Techniken ausprobiert wie Öl, Acryl, Airbrush usw. Seit etwa 10 Jahren arbeite ich hauptsächlich am Computer mit Photoshop und Illustrator, wobei die cleane Optik und das Handling der Vektoren in Illustrator mittlerweile meine Leidenschaft geworden ist. Andere beschreiben meinen Stil als witzig oder so ;).
Wo arbeitest Du am liebsten?
Am liebsten arbeite ich zuhause am Schreibtisch. Dort entstehen Bleistiftzeichnungen, die ich dann einscanne und am Computer weiterverarbeite und Koloriere. Am besten kann ich alleine arbeiten, häufig nachts und ohne, dass mir jemand über die Schultern schaut. Meine Figürchen modelliere ich ebenfalls am Schreibtisch. Das Gepansche mit den giftigen Kunststoffen, Lacken und Silikonen für die Produktion der Gussteile findet dann im Keller meiner Leid geplagten Eltern statt.
Wo liegen Deine Stärken?
Wo meine Stärken liegen lasse ich gerne andere beurteilen. Ich würde aber sagen, Vektorillustrationen, die anderen ein Schmunzeln abgewinnen können, sind mein Ding.
Was inspiriert Dich?
Alles aus dem Alltag. Das können Dinge auf der Straße und in der Stadt sein, genauso wie Gespräche mit Kumpels, Träume oder etwas, das im Fernsehen sehe, das mich irgendwie inspiriert und auf dumme Gedanken bringt.
Hattest du einen Jugendheld?
Lex Barker, der einzig wahre Tarzan-Darsteller.
Hast Du Vorbilder? Was interessiert Dich an dieser/n Person/en? Welche Arbeiten gefallen Dir?
Vorbilder habe ich etliche. Früher waren es eher Fantasykünstler wie H.R. Giger, Frank Frazetta oder Luis Royo. Heute stehe ich besonders auf Tim Biskup, Gary Baseman, Jeremyville und Pete Fowler aus der „Urban Vinyl-Szene“. Außerdem liebe ich die Arbeiten von Ana Bagayan, David von Bassewitz und Marcos Chin, um nur einige zu nennen.
Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Schön wäre, wenn unser Denada-Onlineshop etwas Akzeptanz fände. In naher Zukunft möchte ich aber nach Hamburg ziehen und versuchen, dort als freiberuflicher Illustrator Fuß zu fassen. Wo ich mich nicht sehe: In einer der hiesigen Werbeagenturen als Grafik-Designer ohne Feierabend und Freizeit.
Hast du einen Lieblings-Hüftkünstler?
Natürlich Herr Paul Grabowski!
Welches Motiv wirst Du Dir als nächstes zulegen?
Wohl eines vom begnadeten Paul Grabowski.
Worin liegt für dich der Reiz an wechselwild?
Wechselwild hat für mich seinen Reiz in den auswechselbaren Motiven, die jeder selbst gestalten kann und so sein Statement (unmittelbar über dem Genital) in die Welt tragen kann. Dies bietet interessante und völlig neue Möglichkeiten, die ich gerne nutzen will.
Wie oft kaufst du Dir für gewöhnlich neue Wechselbilder?
Immer dann, wenn mir ein Motiv gefällt, oder ich selbst was produziert hab, das auf die Schnalle muss. Das kann zehnmal die Woche sein, oder einmal im Jahr.
Was war dein letztes Motiv?
Bevorzugt sind weniger bunte Geschichten ohne Inhalt. Selbst trage ich am
liebsten dezente „Ton-in-Ton-Motive“
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